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Montag, 20. November 2017 20:00

KINDHEITSROMAN

Autor Gerhard Henschel liest aus seiner Martin-Schlosser-Chronik

Zwischen Sandkasten und Carrerabahn: Eine tief berührende Chronik deutschen Familienalltags in der alten Bundesrepublik. Ein literarisches Fotoalbum, schöner als jede Zeitreise. Klementine, Tritop, "Nichts geht über Bärenmarke". Karneval, Ostereiersuchen, Ferien bei den Großeltern. Augsburger Puppenkiste, "Daktari", "Man ruft nur Flipper, Flipper ...":

 

"Eine grandiose Zeitreise von proust´schen Ausmaßen." NDR

 

Ein Kind erzählt aus seinem Leben, vom Kindergarten Ende der 60er bis zur Pubertät Mitte der 70er, von den ersten Liebesperlen im Hinterhof bis zum Wunschtraum, der neue Eddy Merckx, Mark Spitz oder Gerd Müller zu werden oder am besten alles auf einmal. Ein richtiger Rabauke ist er, der kleine Martin Schlosser, der da in den 60er und frühen 70er Jahren als zweitjüngster von vier Geschwistern in einer ganz normalen Mittelstandsfamilie heranwächst. Während in Bonn erst Erhardt und Kiesinger und danach Willy Brandt regieren, Benno Ohnesorg stirbt und die Kaufhäuser brennen, prügelt er sich auf dem Spielplatz, klebt Pril-Blumen an Küchenschränke, bekommt eine Sechs in Biologie oder ärgert sich über die von den Eltern zusammengeklebten Seiten des "Stern", weil die Bilder von Vietnam zu grausam sind. Zehn Jahre eines ganz normalen bundesrepublikanischen Kinderlebens: ein gewitztes Kindheits-Puzzle, das man mehr fühlt als liest. Schließlich war es doch erst gestern, dass wir "Bonanza" im Vorabendprogramm gesehen haben.

 

Unsere Welt im Maßstab 1:1, so größenwahnsinnig, so bescheiden: Gerhard Henschels „Kindheitsroman” (Süddeutsche Zeitung)

 

Autor Gerhard Henschel (geb. 1962) erzählt als Babyboomer seine eigene Geschichte und die seiner Familie in der alten Bundesrepublik. Die mittlerweile sieben Bücher sind so spannend und interessant, dass wir in der EMPORE Buchholz erstmals eine Lesung mit einem Autor über mehrere Bücher veranstalten und so die Geschichte von Martin Schlosser chronologisch erzählen möchten. Wir beginnen mit dem ersten Band "Kindheitsroman", am 16. April 2018 ist die Fortsetzung mit "Jugendroman" geplant.

 

Der einzige Verlust jedoch, über den man nie hinwegkommt, ist der Verlust der Kindheit. Genau davon erzählt dieser schrecklich schöne Roman. Ganz zum Schluß, als am Silvesterabend 1974 gerade das neue Fondueset eingeweiht wird, bemerkt Martin, dass es nur noch ein Vierteljahrhundert bis zum Jahr 2000 sind. "Ich wäre dann 37 Jahre alt", teilt er den anderen begeistert mit. "Hör bloß auf", sagt seine Mutter. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Foto: © Jochen Quast

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