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Mittwoch, 15. November 2017 10:00

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Erfrischend jugendlicher Goethe-Klassiker u.a. mit Benjamin Krüger

Erstmals ist der Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe in der gefeierten Inszenierung des Theater Meiningen auf Tournee zu erleben. Die Kritik war bei der Uraufführung besonders vom Hauptdarsteller begeistert: „Benjamin Krüger schwärmt, er glüht, er tobt, er rast, er führt die Figur über den Abend hinweg von der hochfliegenden Empfindsamkeit an den Rand des Wahnsinns, er bringt gleichsam die Depression zum Leuchten. Eine erstklassige Darstellerleistung.“ (Thüringer Allgemeine)

 

Dieser „Werther“ mit seinen geschmeidigen, fast poppigen Tanzeinlagen, einer Lotte in Gummistiefeln und Schlagermusik von Alexandra ist modern und doch sieht und hört man einen echten, wahrhaftigen Goethe. Auch die Briefform, die Goethe für seinen Roman wählte, lässt der Regisseur nicht außer Acht – entweder beschreiben die Darsteller die dunkle Kulissenwand mit geheimnisvollen Zahlen, die sich als Zeitangaben (4. Mai 1771 bis 24. Dezember 1772) entpuppen oder die Schauspieler zitieren gegenseitig ihre Briefe.

 

Inhalt:

Mit unbändiger Energie ist der junge Werther beschäftigt, sich seinen eigenen Kosmos zu schaffen und zu gestalten. Und er weiß sich selbst als Mittelpunkt dieser Welt, in der er sich in das junge Mädchen Lotte verliebt hat. In schwärmerisch unbedingtem Lebensverlangen fordert er die Befreiung der Leidenschaften. Was Werther seiner Welt und somit sich selbst abverlangt, ist in seinem Handeln gegen gesellschaftliche Konventionen in hohem Grade revolutionär, er ist geradezu radikal in seinem Fordern, ganz Mensch zu sein. Immer mehr stilisiert er Lotte zum Zentrum seines Lebens, alles andere muss seinem Wahn weichen. Eine unheilvolle Dreiecksbeziehung beginnt und Werther erkennt, dass die Erfüllung seiner Liebe zu Lotte zum Scheitern verurteilt sein muss.

 

 

PRESSESTIMMEN ZUR PRODUKTION

„Da läuft Darsteller Benjamin Krüger zu großer Form auf: Die überspannten Emotionen, welche der Text behauptet, gestaltet er mimisch und gestisch plausibel. Werther trägt sein Herz auf der Zunge, und Krüger spielt sich die Seele aus dem Leib. ... Die Musik verleiht dem Abend Struktur, ist nicht bloß zur Auflockerung eingesetzt. Schlager charakterisieren die leichtlebige Lotte (Mary Roos, „Liebe, Lachen und Weinen“) und den biederen Albert (Udo Jürgens, „Ich weiß, was ich will“). Alexandras dunkles Organ weist voraus auf den düsteren Ausgang. Und dass Werther von Anfang an zu Beethovens Trauermarsch auftritt, verheißt ja nichts Gutes...“ (Offenbach, Markus Terhan)

„… der fraglos gelungene Versuch, den Klassiker Goethe als zeitlos modernen Autor zu präsentieren. „Die Leiden des jungen Werther“, Rotts Adaption bewies dies, sind ein Stoff von verblüffender Frische des Ausdrucks. Rotts Inszenierung will Goethes Text gewiss nicht zertrümmern und legt doch den Kern der Geschichte einfühlsam offen. Zwischen Pathos und Flapsigkeit findet Rotts Regie mit sicherem Stilgefühl einen Weg, um die Geschichte von Werther, Lotte und Albert in spannungsvolle Gegenwart zu verwandeln. ... Die reichlich eingesetzte Musik (von Beethoven bis Udo Jürgens) spielt interpretatorisch eine wichtige Rolle. ... Gestalterisch zieht dieser pausenlose „Werther“ das Publikum bis zum Schluss in seinen Bann. Entsprechend ausdauernd und intensiv ist der Beifall.“ (Coburger Tageblatt)

 

Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie ausschießlich direkt in der Karten Kasse der EMPORE Buchholz oder unter 04181 28 78 78

Eine Produktion von: Das Meininger Theater

(Intendant Ansgar Haag)

 

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

in einer Bearbeitung von Tobias Rott

Regie: Tobias Rott

Bühnenbild: Pascal Seibicke

 

Besetzung:

Benjamin Krüger

Peer Roggendorf

Anna Oussankina

 *Besetzungsänderungen vorbehalten

 

 

 

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