Sonntag, 05. Mrz 2023
20:00 Uhr

Ort: EMPORE Buchholz


im Verkauf
  1. Preiskategorie 1:
    30,10 €
  2. Preiskategorie 2:
    25,70 €

Zur Veranstaltung:

Veranstalter: Kulturförderkreis der EMPORE Buchholz e.V.


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cie. toula limnaios

„tempus fugit“: modernes Tanztheater der preisgekrönten Compagnie

Mit „tempus fugit“ bleibt die cie. toula limnaios der Zeit auf der Spur. Tief sitzend darin ist die allzu menschliche Sehnsucht nach dem Glück. Nietzsche sieht es in einer Herde von Tieren verkörpert, die ganz im Augenblick leben, worum er sie beneidet, weil es für sie keine Vergangenheit und Zukunft gibt. In „tempus fugit“ bewegen sich sieben Tänzer*innen in einer sich fortwährend als Gruppe fließenden Einheit. Von einem inneren Gleichklang angetrieben, entsteht ein Strom, der alles umschließt. Ein Reigen wie eine einzige gemeinsame Bewegung, die dennoch den Einzelnen im Moment offenbart.

Alles ist endlich – die Zeit lässt sich nicht festhalten. Aber wie leben wir in ihr wirklich? Hat uns die Hektik des Alltags eingenommen? Gegenüber der Atemlosigkeit unseres Lebens wirkt die Horde als Muskel, voller Vitalität und Verbundenheit. Masse und Identität, macht und Eigendynamik sind in ihr zentrale Phänomene – die Gruppe als Mikrokosmos, die uns aus dem Gefängnis der Isolation befreit und neue Kräfte entfesselt.

„Toula Limnaios assoziative Bildwelten offenbaren verstörende und gleichzeitig intensive sowie präzise Bewegungsdetails. Die markante stärke dieser Choreographin liegt in ihrer Fähigkeit, eine szenische Pluralität von gegensätzlichen Ereignissen zu inszenieren, die in einer nachdenklichen Schlussmetapher kulminieren. Das ist es, was sich im Gedächtnis des Zuschauers einprägt.“ (Neues Deutschland/ tanznetz)

Die cie. toula limnaios (cie. = compagnie) ist ein Ensemble für zeitgenössischen Tanz und wurde 1996 von der Choreographin und Interpretin Toula Limnaios und dem Komponisten Ralf R. Ollertz in Brüssel gegründet. 1997 verlegte sie auf Einladung der Akademie der Künste ihren Hauptsitz nach Berlin. 2001 wurde sie mit dem Preis des „meeting neuer tanz“ ausgezeichnet. Ihre Beckett-Trilogie wurde 2004 unter dem Titel „atemzug“ als Fernsehfilm für Zdf/Arte produziert. 2003 eröffnete sie ihr eigenes Theater „Halle Tanzbühne Berlin“, das sich zu einem international vernetzten Produktionshaus mit multifunktionaler Bühne etablierte.

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