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Mittwoch, 15. Apr. 2026
20:00 Uhr

Ort: EMPORE Buchholz


im Verkauf
  1. Preiskategorie 1:
    48,80 €
  2. Preiskategorie 2:
    43,30 €

KLAUS HOFFMANN

Ich bin

Klaus Hoffmann kommt wieder in die EMPORE und präsentiert sein neues Album. Daneben wird natürlich auch eine Auswahl an alten Liedern und Zwischentexten als bunter Mix aus 50 Jahren präsentiert. Wer je in den Genuss gekommen ist Klaus Hoffmann auf einer Bühne zu erleben, weiß, dass er sich auf eine „Achterbahnfahrt einmal quer durch die ganze Seele“ gefasst machen kann.

Wir freuen uns auf den Konzertabend und Hoffmanns unnachahmlich neugierigen Blick auf das Leben. Musikalisch begleitet wird er dabei von Nikolai Orloff am Klavier.

Nach dem Realschulabschluss 1967 absolvierte Klaus Hoffmann eine Lehre zum Großhandelskaufmann für Stahl und Eisen ohne Aussicht auf Flucht aus dem Spiesserdasein. Aber er hatte die Gitarre fü r sich entdeckt, lernte ein paar Griffe, war fasziniert von Bob Dylan, schrieb erste Texte und Melodien und zog schließlich durch die Westberliner Clubs.

Optisch hatte der junge Hoffmann mit dem damaligen Mode-Diktat des Rauschebarts nichts am Hut. Auch nicht mit dem politisch angesagten Partisanengesang. Er verzichtete auf jedwede Gesichtsbehaarung und perfektionierte stattdessen sein Songwriting. Nach Abschluss seiner Ausbildung unternahm er aber erst mal 1969 eine echte Abenteuerreise, wollte mit dem VW-Käfer nach Goa, landete jedoch im Kriegsgebiet in Afghanistan, kam abgemagert und abgebrannt zurück.

1970 begann er eine Schauspielausbildung an der renommierten Max-Reinhardtschule in West-Berlin, wurde bald als Shooting-Star der Schauspiel-Szene gefeiert. Hatte Engagements an den großen Häusern wie der Freien Volksbühne Berlin, dem Hamburger Schauspielhaus und dem Thalia Theater in Hamburg, arbeitete mit hochkarätigen Regisseuren wie Kurt Hübner und Boy Gobert.

Aber auch mit Film- Größen wie Ingmar Bergman, in dessen Drama „Das Schlangenei“ er mit der Crème des europäischen Films vor der Kamera stand. Für die Titelrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“ wurde er u.a. mit der GOLDENEN KAMERA und dem BAMBI ausgezeichnet.

Daneben arbeitete er intensiv an seiner Karriere als Liedermacherund Sänger, legte 1975 sein selbstbetiteltes Debüt-Album vor, dem inzwischen über vier Dutzend weitere gefolgt sind. Untrennbar verbunden ist sein Name mit Jacques Brel, seinem Bruder im Geiste. Bodenständig geblieben, lebt der Musiker heute mit seiner Frau Malene und diversen Katzen in Kladow.

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